﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"><channel><title>Kochen's Xanga</title><link>http://kochen.xanga.com/</link><description>Latest Xanga weblog from Kochen</description><language>en-us</language><ttl>60</ttl><image><title>The Weblog Community</title><url>http://s.xanga.com/images/xangalogobutton.gif</url><link>http://kochen.xanga.com/</link></image><item><title>Pasta mit Basenpower - Leichter Genuss am Abend</title><link>http://kochen.xanga.com/672138223/pasta-mit-basenpower---leichter-genuss-am-abend/</link><guid>http://kochen.xanga.com/672138223/pasta-mit-basenpower---leichter-genuss-am-abend/</guid><pubDate>Fri, 10 Jul 2009 07:22:44 GMT</pubDate><description>(openPR) - Wer mittags nur wenig Appetit hat, holt die vers&amp;#228;umte Mahlzeit meist am Abend nach. Umso wichtiger zu sp&amp;#228;ter Stunde ist es dann, auf die ausgewogene Zusammenstellung des Dinners zu achten. Mit dem richtigen Verh&amp;#228;ltnis von basen- und s&amp;#228;urebildenden Lebensmittel bleibt das S&amp;#228;ure-Basen-Verh&amp;#228;ltnis des K&amp;#246;rpers in Balance und das eigene Wohlgef&amp;#252;hl wird gesteigert. So l&amp;#228;sst sich beispielsweise Pasta mit den richtigen Beilagen und einem basisch wirkenden Mineralwasser wie Staatl. Fachingen Medium abends hervorragend genie&amp;#223;en.&lt;br&gt;&lt;br&gt;F&amp;#252;r ein genussvolles Men&amp;#252; am Abend ist gerade die mediterrane K&amp;#252;che mit ihren zahlreichen leichten Pastagerichten beliebt. Aber aufgepasst: Bei Nudeln &amp;#8211; wie auch bei Fleisch oder Fisch &amp;#8211; handelt es sich um ein s&amp;#228;urebildendes Lebensmittel! Kein Problem, wenn man daf&amp;#252;r bei den Beilagen auf Basenbildner achtet und damit die Nudeln wieder ausgleicht. Ausgezeichnet harmoniert Pasta mit basisch wirkendem Gem&amp;#252;se wie Zucchini, Ruccola und Kr&amp;#228;utern. Die richtige Kombination aus sauer und basisch wirkenden Lebensmitteln hat einen positiven Einfluss auf die sensible S&amp;#228;ure-Basen-Balance des K&amp;#246;rpers. So k&amp;#246;nnen kleine &amp;#8222;Essenss&amp;#252;nden&amp;#8220; am Abend mit Basen-Power zumindest zum Teil wieder ausgeglichen werden. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Doch nicht nur das Essen, auch das richtige Trinken kann die S&amp;#228;ure-Basen-Balance unkompliziert unterst&amp;#252;tzen. Achtet man bei der Wahl seines Mineralwassers auf die Mineralstoffe, kann man neben dem Fl&amp;#252;ssigkeitshaushalt auch den Stoffwechsel positiv beeinflussen. Das Mineralwasser Staatl. Fachingen Medium mit dem Hydrogencarbonat-Vorteil (&amp;#252;ber 1.800 mg/l) und der einzigartigen Mineralstoffkombination leistet eben dieses: Es neutralisiert nicht nur S&amp;#228;uren im Magen, sondern wirkt auch &amp;#220;bers&amp;#228;uerungen im K&amp;#246;rper aktiv entgegen. Basisch wirkend und &amp;#252;ber die t&amp;#228;gliche Fl&amp;#252;ssigkeitsaufnahme einfach aufzunehmen, &amp;#252;berzeugt es mit seinen inneren Werten und ist der ideale Begleiter zu einem Essen. Kleiner Tipp f&amp;#252;r Gastgeber: Die edle Glasfacettenflasche von Staatl. Fachingen macht auch auf einem sch&amp;#246;n gedeckten Tisch eine gute Figur.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Einem ausgewogenen Abendessen steht also nichts mehr im Wege: ob &lt;a href="http://www.hackbraten.com/gratis/rezepte/"&gt;Hackbraten Rezepte&lt;/a&gt; oder Pasta-Rezepte mit Basen-Power und hydrogencarbonatreiches Mineralwasser wie Staatl. Fachingen Medium machen den Abend zum Genuss!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weitere Informationen zum Thema Kochen.&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.lightblog.com/member/kochen"&gt;http://www.lightblog.com/member/kochen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.tabulas.com/%7EKochen"&gt;http://www.tabulas.com/~Kochen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://kochen1.twoday.net"&gt;http://kochen1.twoday.net&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://20six.de/kochen"&gt;http://20six.de/kochen&lt;br&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;</description><comments>http://kochen.xanga.com/672138223/pasta-mit-basenpower---leichter-genuss-am-abend/#firstcomment</comments></item><item><title>Kochen mit Weisswein</title><link>http://kochen.xanga.com/651600897/kochen-mit-weisswein/</link><guid>http://kochen.xanga.com/651600897/kochen-mit-weisswein/</guid><pubDate>Fri, 11 Apr 2008 07:50:20 GMT</pubDate><description>(openPR) - Die feine S&amp;#228;ure macht viele Speisen k&amp;#246;stlicher&lt;br&gt;&lt;br&gt;Im Gegensatz zu Rotwein verf&amp;#252;gt der weisse Wein in der Regel &amp;#252;ber einen deutlich geringeren Anteil an Gerbstoffen, jedoch &amp;#252;ber einen h&amp;#246;heren S&amp;#228;uregehalt. Zudem ist das Aroma des Weissweins weniger dominat und er f&amp;#228;rbt die Speisen fast nicht ein. Es ist zu beachten, dass es beim Weisswein grosse Qualit&amp;#228;tsunterschiede gibt: Zu saure Sorten k&amp;#246;nnen das Kochresultat negativ beeinflussen, w&amp;#228;hrend sich sehr schwere oder s&amp;#252;sse Weissweine nicht f&amp;#252;r alle Anwendungen eignen.&lt;br&gt;Dank der S&amp;#228;ure dient der weisse Wein bei vielen Gerichten zum Marinieren. Ber&amp;#252;hmte Beispiele daf&amp;#252;r sind das Kalbfleisch beim Vitello Tonnato und der Coq au Vin. In beiden F&amp;#228;llen setzt w&amp;#228;hrend dem stundenlangen Ruhen im Wein ein Kaltgarprozess ein, der das Fleisch sehr zart werden l&amp;#228;sst.&lt;br&gt;Ebenso bekannt ist die Zugabe von Weisswein bei der Zubereitung von Reis oder beim K&amp;#228;sefondue.&lt;br&gt;Viele Sossen mit Weisswein munden besonders gut zu Fisch und weissem Fleisch. Wird der Wein eingekocht, verdunstet s&amp;#228;mtlicher Alkohol und es bleibt lediglich der feine Geschmack &amp;#252;brig. Viele Kr&amp;#228;uter entwickeln ihre Aromen erst in Anwesenheit von Alkohol und etwas Fett vollst&amp;#228;ndig.&lt;br&gt;Beim Kochen mit Wein ist die Wahl des Kochgeschirrs besonders wichtig, da die W&amp;#228;rmeverteilung optimal sein muss.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der K&amp;#252;chenshop www.mastercuisine.com testet seine Produkte laufend auf die besten Einsatzm&amp;#246;glichkeiten, wovon sowohl Kochprofis, wie auch Hobbyk&amp;#246;che profitieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Weitere interessante Blogs mit Thema Kochen:&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.lightblog.com/member/kochen" target="_new"&gt;http://www.lightblog.com/member/kochen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.tabulas.com/%7EKochen" target="_new"&gt;http://www.tabulas.com/~Kochen&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://kochen1.twoday.net" target="_new"&gt;http://kochen1.twoday.net&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.wein-lexikon.com/" target="_new"&gt;http://www.wein-lexikon.com/&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description><comments>http://kochen.xanga.com/651600897/kochen-mit-weisswein/#firstcomment</comments></item><item><title>Kochen - Rezepte - Kochbuch - Nachspeise</title><link>http://kochen.xanga.com/504455376/kochen---rezepte---kochbuch---nachspeise/</link><guid>http://kochen.xanga.com/504455376/kochen---rezepte---kochbuch---nachspeise/</guid><pubDate>Tue, 04 Jul 2006 14:19:19 GMT</pubDate><description>Rezepte - &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/" target="_new"&gt;Kochrezepte&lt;/a&gt; zum nachkochen oder backen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In der Kochkunst ist das &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/" target="_new"&gt;Rezept&lt;/a&gt;
eine Anleitung oder Vorschrift, die bestimmt, welche Zutaten nach
bestimmten Verfahren zusammengegeben werden, um eine bestimmte Speise
zuzubereiten. Dieses ist zumeist in Zutatenliste und
Verfahrensanweisung aufgeteilt. Siehe dazu auch Kochrezept.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein Kochrezept ist eine programmatische Anweisung (Rezept) zur Zubereitung eines bestimmten Gerichts.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Kochrezepte
sind schon durch Kochb&amp;#252;cher aus vorchristlicher Zeit &amp;#252;berliefert, die
&amp;#228;ltesten aus Indien, China und Griechenland. Lange Zeit enthielten
Kochrezepte zwar Angaben zu den Zutaten und ihrer Zubereitung, aber
keine Mengen-, Temperatur- und Zeitangaben. Zum einen gab es noch kein
einheitliches Ma&amp;#223;system und zum anderen waren sie vorwiegend an
erfahrene K&amp;#246;chinnen und K&amp;#246;che gerichtet, die auch nach ungenauen
Angaben Gerichte zubereiten konnten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute werden die meisten &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/hauptgerichte/" target="_new"&gt;Kochrezepte&lt;/a&gt; meist als detaillierte "Gebrauchsanleitung" mit genauen Mengenangaben ver&amp;#246;ffentlicht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;F&amp;#252;r Mengenangaben haben sich bei &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/vorspeisen/" target="_new"&gt;Kochrezepten&lt;/a&gt;
unterschiedliche, mehr oder weniger pr&amp;#228;zise Einheiten und Ma&amp;#223;systeme
erhalten, teils aus praktischen Gr&amp;#252;nden (z.B. Prise statt 0,x Gramm),
teils aus regionaler Tradition. Besonders die "praktischen
K&amp;#252;cheneinheiten" wie Tasse, Essl&amp;#246;ffel, Eischwer usw. k&amp;#246;nnen
problematisch sein, da solche Alltagsgegenst&amp;#228;nde in verschiedenen
L&amp;#228;ndern ganz unterschiedlich dimensioniert sind. Die &amp;#220;bertragung
beispielsweise US-amerikanischer oder britischer &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/backrezepte/" target="_new"&gt;Backrezepte&lt;/a&gt; auf mitteleurop&amp;#228;ische Verh&amp;#228;ltnisse ist deshalb nicht ganz einfach.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die meisten &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/kinder/" target="_new"&gt;Rezepte&lt;/a&gt; k&amp;#246;nnen mehr oder weniger frei interpretiert werden &amp;#8211; die &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/gesundheit/" target="_new"&gt;Gerichte&lt;/a&gt;
erhalten dadurch eine pers&amp;#246;nliche Note. Die Mengenproportionen von
Backrezepten sollten allerdings m&amp;#246;glichst exakt eingehalten werden, da
schon kleinere Ungenauigkeiten die Qualit&amp;#228;t des Ergebnisses
beeintr&amp;#228;chtigen k&amp;#246;nnen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In Kochb&amp;#252;chern wird die Zubereitung von Speisen in Rezepten beschrieben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Man kann sie grob in drei Kategorien unterteilen:&lt;br&gt;&lt;br&gt;N&amp;#252;chterne, ausf&amp;#252;hrliche Rezeptsammlungen f&amp;#252;r Berufsk&amp;#246;che &lt;br&gt;Lehrb&amp;#252;cher
mit Standardrezepten f&amp;#252;r Anf&amp;#228;nger, die auch allgemein in
K&amp;#252;chentechniken einf&amp;#252;hren und Warenkunde bieten (&amp;#8222;Schulkochb&amp;#252;cher&amp;#8220;) &lt;br&gt;B&amp;#252;cher f&amp;#252;r Hobbyk&amp;#246;che, die in der Regel &amp;#252;ppig illustriert sind und anekdotisch auf Zutaten und Esskultur eingehen &lt;br&gt;Der Begriff &amp;#8222;&lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/" target="_new"&gt;Rezept&lt;/a&gt;&amp;#8220;
f&amp;#252;r die Kochanweisung weist auf die Verbindung zwischen Heilkunst und
Ern&amp;#228;hrung hin. Auch in der chemischen Industrie steht &amp;#8222;Rezeptur&amp;#8220; f&amp;#252;r
eine Liste chemischer Stoffe, die zur Bereitung eines anderen
chemischen Stoffes ben&amp;#246;tigt werden. So schrieben &amp;#196;rzte im alten
Griechenland nicht nur Rezepte f&amp;#252;r Medikamente, sondern auch f&amp;#252;r
Gerichte (&lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/gesundheit/" target="_new"&gt;Di&amp;#228;t&lt;/a&gt;).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Geschichte der &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/nachspeisen/" target="_new"&gt;Kochrezepte&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Altertum&lt;br&gt;Die
&amp;#228;ltesten Kochb&amp;#252;cher kommen aus dem Orient. Das fr&amp;#252;heste bekannte
indische ist das &amp;#8222;Vasavarajeyam&amp;#8220;, das in altem Sanskrit abgefasst ist
und bis zu 3500 Jahre alt sein k&amp;#246;nnte.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die chinesischen
&amp;#8222;Aufzeichnungen &amp;#252;ber die Etikette&amp;#8220; (Li-Chi oder Buch der Riten)
entstanden 500 bis 100 vor Christus und enthalten au&amp;#223;er detaillierten
Schilderungen von Men&amp;#252;s und Gerichten auch Rezepte wie die &amp;#8222;Acht
K&amp;#246;stlichkeiten&amp;#8220;, die zum Teil heute noch auf der Speisekarte von
chinesischen Restaurants stehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aus der Zeitwende stammt das
r&amp;#246;mische &amp;#8222;Kochbuch des Apicius&amp;#8220;. Es ist bis heute &amp;#252;berliefert und war
noch im Mittelalter die beliebteste Rezeptsammlung in der damals
bekannten europ&amp;#228;ischen Welt. Apicius galt als reicher Mann, der das
gute Leben sch&amp;#228;tzte und sich umgebracht haben soll, als sein Verm&amp;#246;gen
nicht mehr zur Aufrechterhaltung seines gewohnt luxuri&amp;#246;sen Lebensstils
ausreichte. Ein Koch Namens Caelius hat dann wohl dieses Kochbuch
verfasst und den ber&amp;#252;hmten Namen genutzt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mittelalter&lt;br&gt;Deutsche
handschriftliche Fixierungen von Rezepten im Mittelalter sind selten &amp;#8211;
nicht nur, weil Pergament ein zu teurer Rohstoff f&amp;#252;r solche relativ
profanen Zwecke war, sondern auch schlicht deswegen, weil K&amp;#246;che damals
f&amp;#252;r gew&amp;#246;hnlich weder schreiben noch lesen konnten und somit auch kein
Bedarf f&amp;#252;r solche B&amp;#252;cher bestand. In Kl&amp;#246;stern und Adelsh&amp;#246;fen wurden
dennoch Rezeptsammlungen angelegt. Es handelt sich dabei aber eher um
au&amp;#223;ergew&amp;#246;hnliche Rezepturen und Fastenspeisen. Die mittelalterliche
deutsche K&amp;#252;che trachtete dabei eher auf die Verfremdung des Geschmacks
mit Hilfe mannigfaltiger Gew&amp;#252;rze.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die &amp;#228;ltesten noch vorhandenen
deutschen Aufzeichnungen sind eher zuf&amp;#228;llig zusammengekommene
Rezeptsammlungen, welche Spezialkapitel von breiter angelegten, vor
allem medizinischen, Sammlungen, bildeten. So das W&amp;#252;rzburger Kochbuch
&amp;#8222;daz buch von guter sp&amp;#238;se&amp;#8220;, dessen erster Teil um 1350 entstand und
somit als das &amp;#228;lteste deutsche Kochbuch gelten kann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In der
arabischen Welt standen w&amp;#228;hrend der Abassidenzeit (750&amp;#8211;1258) K&amp;#246;che in
hohem Ansehen. Aus dieser Zeit ist auch die &amp;#228;lteste arabische
Rezeptsammlung &amp;#252;berliefert, das &amp;#8222;Kitab al Tabikh wah Islah al-Aghdhiyah
al-Ma 'Kulat&amp;#8220;. Sie soll u. a. Rezepte vom Bruder des Kalifen Harun
al-Rashid enthalten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Renaissance&lt;br&gt;In der Renaissance und mit
der Entstehung des B&amp;#252;rgertums wurde damit begonnen, einfachere,
b&amp;#252;rgerliche Gerichte niederzuschreiben. Mit &amp;#8222;b&amp;#252;rgerlich&amp;#8220; war damals
aber noch das wohlhabende B&amp;#252;rgertum gemeint, das in Kontakt mit K&amp;#246;nigen
und Grafen stand. Eines der ersten b&amp;#252;rgerlichen Kochb&amp;#252;cher ist der
&amp;#8222;Viandier&amp;#8220; aus dem 13. Jahrhundert, von dem in den folgenden
Jahrhunderten viele Rezepte &amp;#252;bernommen wurden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;1475 erschien &amp;#8222;De
Honesta Voluptate&amp;#8220; (&amp;#8222;Von der anst&amp;#228;ndigen Woll&amp;#252;stigkeit&amp;#8220;), das eher ein
Haushaltsbuch war. Verfasser war Bartolomeo Sacchi, Verwalter der
p&amp;#228;pstlichen Bibliothek. Von einem franz&amp;#246;sischem Autor ins Lateinische
&amp;#252;bersetzt und bearbeitet wurde daraus der erste Kochbuch-Bestseller der
Renaissance: Bis Mitte des 16. Jahrhunderts wurden mindestens 16
Auflagen gedruckt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In einer Basler Handschrift von ca. 1460
blieb die Rezeptsammlung des &amp;#8222;Meisters Hannsen, des von Wirtenberg
Koch&amp;#8220;, erhalten. Es handelt sich dabei wohl um eine Abschrift einer
&amp;#228;lteren Rezeptsammlung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Angaben wurden in jener Zeit eher
knapp gehalten. Mengen-, Temperatur und Zeitangaben fehlten zumeist
ganz, da sie f&amp;#252;r erfahrene K&amp;#246;che geschrieben wurden, die auch nach
ungenauen Angaben Gerichte zubereiten konnten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das erste gedruckte &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/lexikon/" target="_new"&gt;deutsche Kochbuch&lt;/a&gt; ist die &amp;#8222;Kuchen maysterey&amp;#8220;, gedruckt 1485 von Peter Wagner in N&amp;#252;rnberg. Das erfolgreiche Buch enth&amp;#228;lt wie vorige Sammlungen &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/lexikon/" target="_new"&gt;Rezepte&lt;/a&gt;
f&amp;#252;r die feine K&amp;#252;che. Nachdrucke mit geringen &amp;#196;nderungen und teilweise
anderem Titel konnten bis 1674 nachgewiesen werden. Nachfolgend wurden
sehr viele Kochb&amp;#252;cher gedruckt, die sich sehr stark an Peter Wagner
anlehnten. Selbst&amp;#228;ndiger war die 1581 von Meister Sebastian in
Frankfurt herausgegebene &amp;#8222;Koch- und Kellermeisterei&amp;#8220;.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Immer wieder gingen Kochb&amp;#252;cher &amp;#252;ber die pure Rezeptangabe hinaus: Sie reichten von Ratschl&amp;#228;gen zur &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/lexikon/" target="_new"&gt;gesunden Ern&amp;#228;hrung&lt;/a&gt;
und Berichten von K&amp;#246;nigsh&amp;#246;fen bis hin zur literarischen Form des
Dialogs zweier K&amp;#246;chinnen (wie in einem schwedisches Kochbuch von 1644,
verfasst von Dietrich Mein).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Neuzeit&lt;br&gt;Erst viel sp&amp;#228;ter, mit
der zunehmenden Alphabetisierung der Bev&amp;#246;lkerung im Zuge der Aufkl&amp;#228;rung
kamen Kochb&amp;#252;cher f&amp;#252;r alle auf, wie sie mittlerweile in fast jedem
Haushalt zu finden sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Im 16./17. Jahrhundert gewann in
Deutschland die italienische und franz&amp;#246;sische K&amp;#252;che an Bedeutung,
wodurch u. a. die Kunst der Sauce eingef&amp;#252;hrt wurde. Im 18. Jahrhundert
wurde zunehmend auf eine Zubereitung Wert gelegt, welche den Rohstoff
nicht verfremdet sondern nur noch den Eigengeschmack aufwertet. Es ist
daher leichter sich in ein Kochbuch dieser Zeit einzuarbeiten, als
eines aus dem 14./15. Jahrhundert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Um 1791 entstand in Stuttgart
das von Friederike Luise L&amp;#246;ffler, geborene Herbord (1744&amp;#8211;1805),
geschriebene &amp;#8222;Neue Kochbuch&amp;#8220;. Eines der wenigen B&amp;#252;cher, die in den
Koalitionskriegszeiten von 1792 bis 1815 gegen Napoleon, den
Steinkopf-Verlag am Leben erhielten. Zun&amp;#228;chst war das Kochbuch in
S&amp;#252;ddeutschland sehr verbreitet, fand aber immer mehr Beachtung im
restlichen deutschen Raum. Es erlebte 38 Auflagen bis ins 20.
Jahrhundert hinein. Pseudonyme wie Charlotte L&amp;#246;ffler oder A. L&amp;#246;fflerin
versuchten den bekannten Namen auszunutzen. Ihre Tochter Henriette
Huttenlocher, geborene L&amp;#246;ffler (1780&amp;#8211;1848), f&amp;#252;hrte die Tradition fort.
Sie ver&amp;#246;ffentlichte 1843 das &amp;#8222;Neuste Kochbuch f&amp;#252;r b&amp;#252;rgerliche
Haushaltungen&amp;#8220; unter ihren Geburtsnamen L&amp;#246;ffler. Dies f&amp;#252;hrte zu einem
Gerichtsprozess, der in einem Verbot, zur Verwendung ihres Geburtsnamen
endete.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Sophie Wilhelmine Scheibler, geborene Koblanck (* 1793),
gab ein weiteres wichtiges Kochbuch heraus, das &amp;#8222;Allgemeine deutsche
Kochbuch f&amp;#252;r b&amp;#252;rgerliche Haushaltungen&amp;#8220;. Es erschien 1815 in Berlin,
viele Auflagen folgten. Dieses Buch war das wichtigste
Konkurrenzprodukt zu den Kochb&amp;#252;chern von Henriette Davidis.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die
wohl ber&amp;#252;hmteste deutsche Kochbuchautorin ist Henriette Davidis
(1801&amp;#8211;1876), die 1844 das in vielen Auflagen erschienene &amp;#8222;Praktische
Kochbuch&amp;#8220; im Bielefelder Verlag Velhagen &amp;amp; Klasing herausbrachte.
Heute erinnert das Henriette-Davidis-Museum in Wetter-Wengern an die
ber&amp;#252;hmte K&amp;#246;chin. Ihr englisches Pendant Isabella Beeton, bekannt als
Mrs Beeton, ver&amp;#246;ffentlichte 1861 ihr Book of Household Management, das
&amp;#228;hnlich wie Davidis' Praktisches Kochbuch eine Vorreiterrolle f&amp;#252;r
zahlreiche weitere Koch- und Haushaltungsb&amp;#252;cher einnahm.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Viele
Auflagen erlebte auch das &amp;#8222;Illustrirte Kochbuch&amp;#8220; von Friederike Ritter,
welches die zunehmende Bebilderung aufzeigt. Die 20. Auflage entstand
1881 in Dresden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute sind &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/lexikon/" target="_new"&gt;Kochb&amp;#252;cher&lt;/a&gt;
mit exakten Mengen- und Temperaturangaben &amp;#252;blich, sie zeigen oft Bild
f&amp;#252;r Bild die Zubereitung aller beschriebenen Gerichte. Infolge der
Internationalisierung der K&amp;#252;che durch Tourismus und Einwanderung widmet
sich ein gro&amp;#223;er Teil der popul&amp;#228;ren Kochb&amp;#252;cher den K&amp;#252;chen anderer L&amp;#228;nder.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zu
den Standardwerken der europ&amp;#228;ischen K&amp;#252;che geh&amp;#246;ren &amp;#8222;Le Cuisinier
Fran&amp;#231;ois&amp;#8220; (1651) von Fran&amp;#231;ois-Pierre de La Varenne, &amp;#8222;L'art de la
Cuisine fran&amp;#231;aise&amp;#8220; von Marie-Antoine Car&amp;#234;me (1833), Das Menue von Otto
von Malortie (3. Aufl. 1887/88) und George Auguste Escoffiers &amp;#8222;Le Guide
culinaire&amp;#8220; (1902).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eher der mittelalterlichen Tradition
folgenden kompakten Darstellungsweise f&amp;#252;r den deutschen Fachkundigen
ist das, seit 1907 erscheinende, &amp;#8222;Lexikon der K&amp;#252;che&amp;#8220; von Richard
Hering. Es bietet sehr viele Rezepturen im Telegrammstil, wobei
Mengenangaben zumeist fehlen. Von vielen K&amp;#246;chen wird, trotz oder gerade
wegen der starken Strukturierung, die Un&amp;#252;bersichtlichkeit bem&amp;#228;ngelt,
wodurch eine gewisse Einarbeitungszeit erforderlich ist. Trotzdem kann
man davon ausgehen, dass dieses Werk unter den deutschen K&amp;#246;chen sehr
verbreitet ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eine noch weitere Verbreitung in Fachkreisen hat
das Lehrwerk &amp;#8222;Der junge Koch&amp;#8220; von Klinger/Gr&amp;#252;ner/Metz. Dieses seit 1937
in vielen Auflagen erschienene Fachbuch d&amp;#252;rfte fast jeder deutsche
gelernte Koch besitzen, da es ein seit zwei Generationen in
Berufsschulen verwendetes Standardwerk darstellt. Neben ausf&amp;#252;hrlichen
warenkundlichen und allgemeinen verfahrenstechnischen Darstellungen
enth&amp;#228;lt es ein breites Angebot von detailliert beschrieben
Standardrezepten. Als Nachschlagewerk f&amp;#252;r spezielle Rezepte eignet es
sich allerdings weniger.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Forschung und Sammlung von &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/tiere/" target="_new"&gt;Rezepten&lt;/a&gt; und &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/haushaltstipps/category/kinder/" target="_new"&gt;Kochrezepte&lt;/a&gt;&lt;br&gt;Kochb&amp;#252;cher sind wichtige Quellen der Volkskunde und der kulturgeschichtlichen Forschung.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Einer breiten &amp;#214;ffentlichkeit werden &lt;a class="snap_shots" href="http://www.rezeptus.de/" target="_new"&gt;alte Kochb&amp;#252;cher&lt;/a&gt; in volkskundlichen Museen und in speziellen Kochbuchmuseen n&amp;#228;her gebracht.</description><comments>http://kochen.xanga.com/504455376/kochen---rezepte---kochbuch---nachspeise/#firstcomment</comments></item></channel></rss>